Vozinhas Hände machten Spaniens Druck zu einem historischen Abend für Kap Verde: ein 0:0 in Atlanta, das sofort als große Erschütterung dieser WM-Gruppenphase wirkt.
Vozinha stoppt Spanien im entscheidenden Moment
Spanien kam als Europameister, und Luis de la Fuente ließ zu Beginn dennoch Namen wie Dani Olmo, Lamine Yamal und Nico Williams auf der Bank. Mit Gavi, Pedri und Ferran Torres als offensiven Fixpunkten hatte La Roja zwar Kontrolle, fand aber lange keinen sauberen Weg durch.
Die erste große Lücke entstand in der 39. Minute. Marc Cucurella legte per Kopf vom zweiten Pfosten zurück, Ferran Torres traf die Latte, und Mikel Oyarzabal scheiterte anschließend an Vozinha. Noch vor der Pause parierte der Torhüter der Kapverden auch Aymeric Laportes Kopfball nach einer Ecke sowie einen weiteren Abschluss von Ferran aus rund 10 Metern.
Kap Verde übersteht Spaniens Druckphase
Die Statistiken zeigen, wie ungewöhnlich dieses Ergebnis war. Spanien kam auf 74% Ballbesitz, 25 Abschlüsse, 7 Schüsse aufs Tor und 10 Ecken; Kap Verde verbuchte 6 Abschlüsse, 1 Schuss aufs Tor und 1 Ecke. Auch das Passverhältnis von 730 zu 205 erzählte von spanischer Kontrolle, aber nicht von spanischer Durchschlagskraft.



