Marko Arnautovic machte aus Österreichs nervöser WM-Rückkehr einen 3:1-Sieg und erzwang spät den Bruch in Jordaniens Widerstand in Santa Clara. Das Ergebnis wirkt klar, doch dieser Auftakt in der Gruppenphase blieb für Österreich lange ein zäher, offener Kampf.
Schmid zündet Österreich, Olwan antwortet
Österreich traf in der 21. Minute zuerst, als Romano Schmid von außerhalb des Strafraums den Ball in den Winkel setzte, nachdem Marcel Sabitzer mehrere Angriffe geprägt hatte. Für das Team von Ralf Rangnick, der die Auswahl im Juni 2022 übernommen und neu geordnet hat, war es der erhoffte Start in die lange ersehnte WM-Rückkehr.
Jordanien, erstmals bei einer Weltmeisterschaft dabei, blieb aber mutig. Nach einem frühen Warnschuss von Kapitän Ehsan Haddad ins Außennetz glich Ali Olwan fünf Minuten nach der Pause mit einem Abschluss über den Innenpfosten aus und zeigte damit, warum er trotz der Niederlage zum Spieler des Spiels gewählt wurde.
Arnautovic entscheidet Österreichs Kraftprobe
Arnautovics Einwechslung zur Halbzeit veränderte Österreichs Angriffsspiel spürbar. In der 69. Minute wurde ihm ein Treffer aus kurzer Distanz nach VAR-Prüfung wegen eines Handspiels von Stefan Posch aberkannt, doch Österreich ließ sich davon nicht bremsen.



