Lionel Messi machte Argentiniens WM-Auftakt zu einer Rekordnacht, erzielte alle drei Tore beim 3:0 gegen Algerien im Arrowhead Stadium.
Messi startet Argentiniens Titelverteidigung
Die Partie begann sofort mit Spannung auf beiden Seiten. Messi wurde in der vierten Minute ein Treffer wegen Abseits aberkannt, ehe auch ein Tor von Fares Chaibi in der achten Minute nicht zählte.
Der Durchbruch folgte dennoch früh. In der 17. Minute setzte Rodrigo De Paul Messi ein, der Richtung Tor zog und aus 17 Metern präzise zur Führung traf. Es war sein 14. WM-Tor, womit er mit Kylian Mbappé und Gerd Müller gleichzog.
Messi verwandelt Argentiniens Schärfe in Geschichte
Algerien hatte mit 52% zu 48% mehr Ballbesitz und spielte auch mehr Pässe, 547 gegenüber 503. Doch daraus entstand kaum Durchschlagskraft: Algerien kam auf 7 Abschlüsse, aber keinen auf das Tor, während Argentinien bei 10 Schüssen 6 auf das Tor brachte.
Messi bestrafte diesen Unterschied in der 60. Minute. Luca Zidane ließ einen Schuss von Alexis Mac Allister abprallen, Messi reagierte aus kurzer Distanz und erzielte sein 15. WM-Tor, gleichauf mit Brasiliens Ronaldo.
Der dritte Treffer fiel in der 76. Minute nach einem Zusammenspiel mit Nicolás González. Messi legte sich den Ball am Strafraumrand zurecht und vollendete stark zum Hattrick, der ihn mit 16 WM-Toren zu Miroslav Klose an die Spitze der ewigen Liste brachte.
Argentinien übernimmt früh die Kontrolle
Mit 38 Jahren und 357 Tagen wurde Messi zum ältesten Spieler mit einem WM-Hattrick und übertraf damit Cristiano Ronaldos Marke von 2018. Zudem war es sein 200. Einsatz für Argentinien, und er wurde zum ersten Fußballer mit Einsätzen bei sechs verschiedenen Weltmeisterschaften.
Argentinien steht nach dem ersten Spieltag mit 3 Punkten auf Rang 1. Algerien bleibt mit 0 Punkten Vierter, nachdem Ballbesitz nicht in echte Gefahr umgemünzt wurde.
Spielinformationen
Wettbewerb: Weltmeisterschaft, Gruppenphase - 1. Datum & Uhrzeit: Mittwoch, 17. Juni 2026, 03:00 CET. Stadion: Arrowhead Stadium, Kansas City. Schiedsrichter: Szymon Marciniak, Polen.